Ich mag die Verbindung von Kunst und Texten. Meine Ausstellungen
sind oft durch papierene Gedichte oder Worte ergänzt. Es wird noch mal eine andere Sinnesebene angesprochen.
Aus der Beschäftigung mit dem Thema Garten Eden in Vorbereitung der Ausstellung “Eden” ( zur LAGA Prenzlau 2013) sammelte ich Texte zum Thema Garten. Als Nebenprodukt entstand die Idee,
Farbe in den Garten zu bringen. Daraus wurden dann die “Gedichte für die Stadt”. Beim 1. Lychener Kulturfest 2012- wurden gemeinsam mit Festbesuchern die ersten bunten Stadt-Gedichte
gemalt. Inzwischen gab es schon viele Aktionen, in denen gemeinsam gemalt wurde und es stehen
an vielen Ecken in Lychen bunte Tafeln mit Versen und Gedichten, die zum Stehenbleiben, Nachdenken oder auch zum Schmunzeln einladen. Bei Gemeinschaftsaktionen werden Tafeln
bemalt, die für die Stadt gedacht sind, nicht für den privaten Raum, das Teilen , die Gemeinschaft sollen gefördert werden.
Mein Anliegen ist es, die Seele zu berühren, wo universelle und individuelle Erfahrungen , Wünsche, Sehnsucht in Resonanz gehen. Und ich stelle immer wieder fest, dass Schönheit und Lyrik als
Inspiration die Menschen erfreut und stärkt.
Gerade in Krisenzeiten benötigen die Menschen meiner Ansicht nach
etwas Positives , Stärkendes für die Seele. was über das Rationale, das Verstehbare hinausgeht aber auch Verbindendes mit anderen Menschen und der Natur schafft.
Im Keramikatelier entstehen mit Freude immer neue Farbengedichte, das nächste Mal im Rahmen der Lychener Literaturwoche am 22.3. ab 11 Uhr im Keramikatelier.